"Leben ist das was passiert, während man die Zukunft plant"

Donnerstag, 19. April 2012

Bootsbau Teil 1

Auf Wunsch einer einzelnen Dame ;), hier ein paar vorab Bildchen vom nächsten Törtchen.
Da es eine Sacher ist, muss sie eine Woche durchziehen und ich habe diese Woche schon damit anfangen können :)

Diesmal soll es ein Boot werden.
Dafür habe ich eine Sacher a la Oma Buchholz gebacken. Dieses Rezept kurisiert schon eine ganze Weile im Netz und ist das Vermächtnis der Oma einer ausgewanderten Deutschen nach Asien, die dieses Rezept an ihre Studienzeit erinnert. Ihre Oma hat ihr diesen Kuchen wohl immer geschickt, weil er so gut haltbar ist :)

200 gr Butter, Zimmertemperatur
200 gr Puderzucker, gesiebt
1 Pck. Vanillezucker oder 1 geh. EL selbstgemachter
200 gr Zartbitterkuvertüre
7-8 Eier getrennt
200 gr Mehl, gesiebt
3 TL Kakao, gesiebt
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
6 EL Rum, Weinbrand oder Aprikosen- oder Orangenlikör
1 Glas Aprikosenmarmelade

Nachtrag: Neuerdings rühre ich immer noch einen Klecks Quark (ca. 125g) unter den Teig und erhöhe etwas die Kakaomenge.
Dadurch wird der Kuchen saftiger.


Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Währenddessen das Eiweiß mit Salz schaumig schlagen. Aber nicht ganz fest, es sollte noch etwas schlonzig sein, dann wird die Torte saftiger:)
Dann die Butter cremig rühren und mit dem Zucker und Vanillezucker weiß schaumig schlagen. Ja das geht...es brauch nur etwas Zeit ;)
Anschließend die flüssige, nicht mehr ganz so heisse Kuvertüre unter die Butter rühren und danach einzeln die Eigelb unterrühren (pro Eigelb ca. 1 Min rühren...je länger desto besser :) )
Zum Schluss abwechselnd Eischnee und Mehl/Backpulver/Kakao unterheben.

In eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen und im vorgeheizten Ofen auf 160° 45-60 Min. backen.
Bitte Stäbchenprobe. Jeder Ofen ist anders!

Ausgekühlt kann man den Kuchen gut durchschneiden und mit Marmelade-Likör-Gemisch füllen und aussen einpinseln.
Wenn das getrocknet ist entweder mit Schokoguss oder Ganache überziehen.
Oder mit Ganache einschmieren und mit Fondant verhübschen :)

Dieser Kuchen hält sich wirklich seeeeehr lange.
Meine längste Testzeit war 20 Tage ziehen lassen und danach war er immer noch sehr lecker:)

Ich habe diesmal in einer eckigen Form gebacken. 18x35.




Danach gings ans Zuschneiden


Danach hab ich mit Marmelade-Likör bepinselt, zusammengesetzt und nach dem trocknen mit Schoko-Ganache eingeschmiert.


Und nun chillt das Bötchen im Kühlschrank und wartet auf sein "Kleidchen" :)

Donnerstag, 12. April 2012

Eierlikörkuchen

Heut bekommt ihr mein Lieblingsrezept für eine Tortengrundlage.
An sich nimmt man ja Bisquit ich weiß. Aber der wird recht schnell trocken.
Bei diesem Eierlikörkuchen ist der Vorteil das er unglaublich saftig ist und das auch noch nach Tagen.
Und er lässt sich sehr gut schneiden.
Halt ein typischer Spongecake :)

Über diesen Kuchen kursieren die verschiedensten Rezepte. Ich nehme am liebsten das der Tortentante und das sieht so aus:

6 Eier
2 Pck. Vanillezucker
250 gr. Puderzucker
1/8 l Öl
1/4 l Eierlikör
250 gr. Mehl
1 Pck. Backpulver

Die Eier mit dem Puderzucker so lange schaumig rühren, bis eine weissliche Masse entstanden ist. Dann abwechselnd das Öl, den Eierlikör und das mit Backpulver vermischte Mehl einrühren.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen (oder ich mache auch manchmal Cupcakes draus:) ) und bei 165° ca. 70 - 80 min. backen. Stäbchenprobe!




Viel Spaß beim Nachbacken :)

Mittwoch, 11. April 2012

Limoncello

Diese Bilder haben ja ein paar von Euch schon gesehen


Was das werden sollte war ja nicht schwer zu erraten ;)
Heute möchte ich euch das Ergebnis präsentieren. Mein erster selbstgemachter Limoncello.


Er ist wirklich lecker und leicht selbst herzustellen.

8 Bio-Zitronen heiss abwaschen und mit dem Sparschäler schälen.
Die Schalen mit 900ml Doppelkorn mischen und eine Woche abgedeckt stehen lassen.
Dann 900ml Wasser mit 900g Zucker einkochen, so dass ein Zuckersirup entsteht.
Das braucht so gute 10 Minuten.
Die Zitronenschalen aus dem Alkohol nehmen (den Alkohol erstmal beiseite stellen) und die Schalen mit dem Zuckersirup mischen und 2-3 Tage darin ziehen lassen.
Danach die Zitronenschalen wegschmeissen und Sirup mit Alkohol vermischen.

Das witzige war, dass ich noch eine leere Flasche Limoncello hier hatte. Als ich die Inhaltsstoffe dort las, war mir meine Rezeptur deutlich sympatischer ;)
Der Likör ist mindestens genauso gut und hat eine wunderbare Farbe und einen Hammer-Duft ohne künstliche Zusätze :)

 



Wer möchte ein Gläschen? :)

Sonntag, 8. April 2012

Sweet Candy Table rot

Gestern war es soweit:)
Ich durfte meine Phantasie an einem Sweet Candy Table austoben.
Wir waren eingeladen und die Gastgeberin ist von diesen Candy Tables genauso begeistert wie ich, also hatte ich diesmal eine Gelegenheit einen zu machen:)

Vorgabe war die Farbe Rot. Und das ist dabei rausgekommen:




Cupcakes, gebrannte Mandeln, Popcorn, Kekse, Torte, Wackelpudding mit Beeren (von der Gastgeberin selbstgemacht), Cake Pops und Macarons




Diesmal habe ich Schokoladen-Macarons mit weißer (rot gefärbt) Schokoladen-Ganache gemacht.
Macarons gefallen mir immer besser:) Die habe ich mit Sicherheit nicht das letzte Mal gemacht.
Was man über Cake Pops nicht unbedingt sagen kann -.-



Cake Pops sind eine Modeneuheit in der Backwelt. bakerella hat sie erfunden.
Eigentlich ist es nichts anderes, als was ich vorher auch schon mit meinen Kuchenresten angestellt habe. Nämlich Pralinen formen. Aber Cake Pops sind quasi Kuchenpralinen am Stiel.

Ich wollte das also auch mal ausprobieren, aber es entwickelte sich zu einem kleinen Desaster.
Nachdem ich den Kuchen zerbröselt hatte rührte ich die Kirschmarmelade und die Schokosahne unter.
Aus der Masse formte ich dann die Bällchen und ließ sie für 30 Minuten im Tiefkühler vor sich hinchillen.
Danach tauchte ich die Lollistiele wie angegeben in den Guss (flüssige Schokolade) und steckte sie in die Bällchen. Anschliessend sollte man dann die Bällchen kurz in den Guss tauchen, abtropfen und trocknen lassen.
Soweit die Theorie.
Meine Bällchen gingen regelmäßig baden. Nachdem ich sie wieder rausgeangelt hatte hielten sie nich mehr auf den Stielen :( ggggggggrrrrrrrrrrr
Irgendwann war ich so genervt das ich alles wieder zusammen rührte (gematscht wäre der bessere Ausdruck).
Am nächsten Tag startete ich einen neuen Versuch. Da jetzt etwas Guss mit in der Masse war, wurde das ganze fester.
Ausserdem tat ich diesemal etwas Kokosfett in den Guss, so dass dieser beim erhitzen etwas flüssiger war.
Jehuuuuuuuu es klappte.
Sie sehen zwar nicht soooo toll aus wie bei bakerella aber schmecken tun sie :)
Haben etwas von Schwarzwälder Kirsch Torte.

Aber das beste am ganzen Candy Table fand ich eigentlich den Wackelpudding mit den Beeren :)Wirklich leeeeeeeeeeeeeeeecker. Den werd ich demnächst auch mal machen.



Ausserdem gab es noch ein Törtchen



darunter versteckte sich eine Sachertorte



und Eierlikör Cupcakes mit Quark-Beeren Frosting




Schön wars :)


Sonntag, 1. April 2012

Ich habe es getan....

Jaaaa....nachdem ich so beeinflusst wurde von den ganzen Foodbloggern und man nun auch in sämtlichen Dekoläden und überall diese Macarons sieht habe ich mich auch daran gewagt.



Sie sind niedlich, sie sind bunt und mit einem (naja fast) Habs verspeist.
Dies ist nun mein erster Versuch. Und ich bin sogar mittelmäßig zufrieden.
Das nächste Mal mach ich sie kleiner und irgendwas muss ich mir noch wegen der Farbe einfallen lassen.
Denn irgendwie hat das Backen die Farbe verändert. Glücklicherweise sieht man das auf dem Foto gar nicht so :)

Rezept habe ich dieses hier genommen.
Und obwohl ich nicht ganz so genau war (*blush* ich kann mich halt nich einfach immer ganz langweilig ans Rezept halten ) isses was geworden.
Okaaaaaaaay. Das nächste Mal nehm ich die hellen gemahlenen Mandeln ohne Häutchen....ich denke dann gehen sie noch besser auf.
Aber man soll sich ja immer noch was lassen zum Verbessern ;)

Donnerstag, 29. März 2012

Bunte Blümchen

Das Tinchen is krank :( Mir wurde eine Erkältung weitervererbt .... sowas doofes.
Da nur im Bett rumhocken nich so ganz meins is hab ich mal eine kleine Fotostrecke gemacht bei der Entstehung von Rosen.

Hier mein Arbeitsplatz :)



Die Blütenpaste habe ich einen Tag vorher vorbereitet. Und in der Dose sind diverse Farben, womit dann auch die Frage, wie alles immer so bunt wird, geklärt ist ;)

Aber schaut einfach selbst....
Einfärben der Blütenpaste
Ausgerollte und zum Teil schon ausgestochene Blütenpaste. Im Hintergrund innerer Blütenkelch einer Rose.
Die ersten Blütenblätter sind befestigt

Die nächsten Blütenblätter müssen noch etwas antrocknen.

Hier dasselbe nochmal mit einer anderen Rosenform
Die erste Rose nimmt Form an
Hier beide Rosenarten nebeneinander. Welche gefällt euch besser? :) 
Von dieser Art hab ich für ein späteres Projekt schon mal ein paar mehr gemacht.
 Nun husch ich aber mal wieder ins warme Bettchen und hoffe, dass sich diese Erkältung möglichst schnell vom Acker macht.
Posted by Picasa

Montag, 26. März 2012

Butter-Variationen....Rezepte

Jaja....stimmt ja. Ich hätte gestern ja auch echt mal die Rezepte der Kräuterbutter aufschreiben können.
Wahrscheinlich war ich einfach zu müde.
Also ... das folgt jetzt:)




Tomatenbutter:

1/4 Stück Butter
ca. 5 getrocknete Tomaten
1 TL Tomatenmark
etwas Salz

Die weiche Butter cremig rühren, während die getrocknetem Tomaten in heissem Wasser weich werden.
Danach die Tomaten fein schneiden und mit dem Tomatenmark unter die Butter rühren. Mit Salz abschmecken.

Bärlauch-Butter:

1/4 Stück Butter
50g Bärlauch
1/2 TL Senf
1/2 TL Madras-Curry
einen Spritzer Zitronensaft
1/2 TL Worcestersauce
Salz/Pfeffer


Butter cremig rühren. Bärlauch pürrieren und mit den restlichen Zutaten unterrühren. Mit Salz u Pfeffer abschmecken.


Blütenbutter:

1/4 Stück Butter
2 EL getrocknete essbare Blüten (Kornblumen, Rosen, Sonnenblumen, Ringelblumen)
1/2 TL Vanillesalz

Alle Zutaten mit einander verrühren und gut durchziehen lassen.


Kräuterbutter:

1/4 Stück Butter
2 EL Kräuterbuttermischung Cafe de Paris von www.madavanilla.de


Alle Butter Variationen habe ich vorbereitet und in Frischhaltefolie eingerollt gut durchkühlen lassen.
Am Verzehrtag habe ich sie einige Stunden vorher rausgenommen. Und nach wenigen Minuten ausserhalb des Kühlschranks (bei diesen Sommerlichen Temperaturen ;) ) dann zu gleichmäßigen Bällchen geformt. Einmal-Handschuhe eigenen sich hierzu hervorragend :)

Guten Appetit!

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