"Leben ist das was passiert, während man die Zukunft plant"

Montag, 20. August 2012

Outdoor-Pizza


Jaaaa, das geht :)

Aber erstmal zu unserer Tour.
Wir haben also eine gemütliche Nacht auf der Insel verbracht und darauf folgte das Frühstück.

Pancakes mit Früchten



Danach gehts ans Aufräumen und Spülen





Hier die Spüle zusammengefaltet ...schön klein :)

Und danach dann los auf einen schönen ruhigen See :o)

Hier nochmal unsere Insel auf der wir geschlafen haben:




Dann mussten wir noch von einen in den anderen See wechseln. Ein Glück hat unser Boot auch Räder:)

Irgendwann fanden wir dann ein schönes sonniges Plätzchen wieder auf einer Insel auf dem wir uns häuslich niederliessen.
Sogar einen Kühlschrank gabs da :)




Nachdem Zelt und Küche aufgebaut waren gings mit den Kochvorbereitungen los. Es soll Pizza geben:)
Ja das geht auch draussen :)


Als Vorspeise: Datteln im Schinkenmantel


Feuer ordentlich anheizen und nachdem dann richtig schöne heisse Glut übrig ist haben wir unseren Grill verkehrt herum draufgelegt. Damit wir über die Beine des Grills Alufolie legen können um die Oberhitze zu erzeugen.
Die Pizza auf Alufolie dann dazwischen legen.
Und das kam dann dabei raus :)


Da wir noch Hefeteig übrig hatten haben wir uns noch ein paar Brötchen fürs Frühstück gebacken.


Das is mal nen ruhiges Gewässer! Im Gegensatz zu den Tagen am Meer....

Sonntag, 12. August 2012

Noch mehr Wellen

Nach einem guten Frühstück gings dann wieder in die Fluten.


Ja ihr habt richtig gelesen. Entgegen meiner Hoffnungen, dass der gestrige Tag der einzig schwere dieser Tour werden würde kam es mindestens nochmal so heftig :-/

Nachdem wir uns durch die Wellen gekämpft hatten und kurz in einer kleinen Bucht verschnauften, entschieden wir, das uns das zu anstrengend ist für Urlaub. Wir wollten ja schliesslich entspannen.
Und ich hatte mir eher ein nettes Paddeln zwischen Inselchen vorgestellt.
Also wollten wir wieder zurückpaddeln uns ins Auto setzen und eine Stunde entfernt in den Asnen begeben.

Also leider keine Bilder mehr vom Meer. Mir war es echt zu riskant die Kamera rauszuholen.

Weiter gehts zum Asnen.


Na das is doch mal nen nettes Gewässer. Nix Wellen undso :) Sehr entspannt.
Wir sind an dem Tag trotzdem nicht sehr weit gekommen. Unsere Kraft hatten wir ja schon in den Wellen gelassen.
Also nur noch ein nettes Lagerplätzen suchen und dann.....KOCHEN :)

Outdoor-Jägerpfanne mit Reis
für 2 Personen

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Handvoll getrocknete Champignons
1 Tofu Mandel-Nuss (beim dm gibts welche auch ohne Kühlung haltbar)
120g Schinken (der Schwarzwälder hält prima ohne Kühlung)
1 kleine Handvoll Beef Jerky (selfmade von meinem hubby...auf Wunsch frag ich ihn gern wie er es macht)
1 Schuss H-Sahne
Mehl zum andicken
1 Tasse Reis
etwas Öl



Wie immer zuerst mal das Feuer anheizen. Dann den Reis aufsetzen.
Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und würfeln.
Schinken und Tofu würfeln, Beef Jerky etwas klein schneiden und in Wasser einlegen.




Zwiebeln, Knoblauch und Schinken in etwas Öl anbraten. Später Beef Jerky inkl. Einweichwasser hinzugeben.



Tofu auch dazu und das ganze etwas köcheln lassen. Einen Schuss Sahne und mit Mehl und Wasser andicken. Mit dem Reis geniessen :)
Klingt vielleicht etwas wild...is aber echt lecker :)



Dazu gabs übrigens nen leckeren Bohnensalat.
Und als Nachtisch Schokokekse:)



Noch den Sonnenuntergang geniessen und dann in den Schlafsack kuscheln :)

Samstag, 11. August 2012

In den Fluten

Jippee es ging los.

Unsere erste Tour auf dem Meer.
Aber natürlich nicht vor einem guten Frühstück, dass für den Tag stärken soll.










Erstma Kaffee, Müsli und noch nen bißchen Melone:)

Wir nehmen auf unsere Touren eigentlich immer Trockenmilch mit. Manchmal auch etwas H-Schlagsahne um  den Geschmack bei manchen Sachen einfach ein bißchen zu verfeinern :)

Nun nur noch spülen



Lager zusammenbauen





Und alles ins Boot packen



Und aufgehts...
Was dann folgte hatten wir uns so nicht vorgestellt.
Erst paddelt wir durch nette kleine Inselgruppen und sahen nur aus der Ferne das offene Meer.





Doch irgendwann mussten wir aus dem Schutz der Inselchen raus und eine kleine Landzunge umpaddeln.



Und das war ABENTEUERLICH!!!
Was hier so harmlos aussieht entwickelte sich zu schäumenden Wellen.



Wir hatten schon so einige Wellen durch und schon so manches Wetter durchpaddelt. Aber das hier war absolutes Neuland.
Wellen von über 1m Höhe. Und nich mal eben für wenige Minütchen sondern es hörte nicht mehr auf.
Sie hoben uns und liessen uns wieder fallen. Wir versuchten nur noch sie nicht von der Seite abzukriegen. Unser Boot is glücklicherweise nicht so leicht zu kentern...aber spaßig war das nicht mehr. Denn irgendwann hatte ich echt Angst an den Felsen zu zerschellen.
Dazu kam Gegenwind der nicht ohne war. Wir paddelten was das Zeug hielt und waren froh dann wieder in etwas ruhigere Gewässer zu kommen. Puh.
Dort paddelt wir wieder gemütlich durch Inselgrüppchen und suchten uns dann einen Lagerplatz.





Hier seht ihr unseren wunderschönen Lagerplatz. Ich bin da schon wieder am Kochen. Nach der Anstrengung kriegt man einen Mordshunger!

Outdoor Curry mit Brotfladen

für 2 hungrige Paddler:

ein paar Möhren
1-2 Kohlrabi (lassen sich gut transportieren)
1 Tasse rote Linsen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Handvoll getrocknete Champignons
1 Handvoll getrocknete Auberginen
2-3 EL Gemüsebrühe
Kokosmilch
Curry
ca 2cm Ingwer
1 Chili
Korianderblätter getrocknet
Ras el Hanout
Mehl
Hefe
Olivenöl
Salz
Tomatenmark




Als erstes rührte ich einen Teig an aus Mehl (z Teil Weizenvollkornmehl) Salz, Hefe, Wasser u Olivenöl.
Das muss man einfach etwas nach Gefühl machen. Herauskommen sollte ein nicht zu klebriger Teigklumpen.


Während der Teig in der Nähe des Feuers ruht Zwiebel, Möhren und Kohlrabi schnibbeln und Pilze und Auberginen einweichen.
Zwiebeln in etwas Öl anbraten, Knoblauch mit anschmelzen und danach Tomatenmark dazu.
Dann die Gewürze und den Ingwer gerieben hinzugeben und das ganze etwas rösten. Linsen dazu und mit Wasser ablöschen.
Ich gebe Wasser meist nach Gefühl dazu. Am Anfang lieber etwas weniger und giesse später noch nach.
Gemüsbrühe nun auch dazu. Während das vor sich hinköchelt, Möhren und Kohlrabi dazu geben.
Dann Chili, Champignons und Auberginen dazu und zu Ende garen lassen.
Am Ende Kokosmilch dazu geben. (Etwas von der Kokosmilch hatte ich für den Nachtisch aufgehoben)




Teig in kleine Fladen formen und über dem Feuer garen. Da sie aussen meist schneller durch sind als innen hab ich sie vorher aus der Pfanne genommen und mit Alufolie eingewickelt noch an den Rand des Feuers gelegt. Sie waren danach perfekt.


Lecker wars!

Zum Nachtisch gabs noch Vanilleepudding mit etwas Kokosmilch verfeinert (die Trockenmilch reist einen nicht vom Hocker) und Obstsalat (Apfel, Melone, Datteln)


Den Schlaf danach haben wir uns redlich verdient! :)

Freitag, 10. August 2012

Das Leben unter freiem Himmel beginnt

Eher als erwartet melde ich mich schon wieder an dieser Stelle zurück.
Meine Gesundheit bzw Kräfte sind doch noch nicht wieder in vollem Umfang wieder zurück wie ich es erwartet hatte, weswegen wir unsere Paddeltour 2 Tage eher abgebrochen haben. Der Urlaub war aber trotzdem sehr schön.

Da dies ja vornehmlich ein Blog übers Essen bzw Kochen und Backen ist möchte ich euch in den nächsten Tagen die Outdoor-Küche ein wenig näher bringen....das ein oder andere Urlaubsbild wird sicher dazwischen rutschen:)
Oft werde ich gefragt was man denn bei 7 oder 10 Tagen ohne Kühlschrank nur mit einem Boot unterwegs überhaupt essen kann.
Ohja man kann die tollsten Sachen zaubern und zwar ganz ohne Maggie, Knorr und Co.

Hier seht ihr meine Küche:




In der Tonne ist unser Futter für 7 Tage und in dem Packsack Kocher, Töpfe und ein paar Sachen die nicht mehr in die Tonne gepasst haben.
Oben auf der Tonne liegt unsere Snackbox für tagsüber während wir paddeln.

Geplant hatten wir 7 Tage in den Schären an der Schwedischen Küste zu paddeln.
Dort starteten wir auch am Montagnachmittag. Paddelten noch ein knappes Stündchen und suchten uns ein nettes Plätzchen auf einer Insel.








Und nun zum ersten Outdoor-Rezept was es an diesem Abend gab:

Outdoor Spagetti Aglio Olio
für 2 hungrige Paddler braucht man:

250g Spagetti
Olivenöl
eine Handvoll getrocknete Tomaten
eine Handvoll getrocknete Auberginen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Oregano
Käse (ja Käse hält sich einige Tage ungekühlt...es ist nur möglich das er etwas schwitzt bzw die Form verändert. Schmecken tut er trotzdem :) )




Feuer anheizen, was bei Wind und nassem Holz manchmal etwas schwierig ist, aber mit etwas trockenen Blättern, Baumrinde und kleinen Ästen dann doch recht bald geht. (Ich möchte an dieser Stelle nur erwähnen, dass wir Outdoorer sind die die Natur lieben und deswegen keine Bäume zerstören, sondern nur rumliegendes Holz verbrennen)
Eine einigermaßen kippelfreie Stelle auf dem Feuer suchen und Salzwasser zum kochen bringen.
während dessen Tomaten und Auberginen in Wasser einweichen. Zwiebel und Knoblauch schon mal fein schneiden.
Nudeln ins kochende Wasser geben.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anbraten und aufpassen dass sie bei der großen Hitzen nicht verbrennen.



Tomaten etwas kleinschneiden und dann mit den Auberginen (ohne das Wasser) in die Pfanne geben.
Noch etwas Olivenöl nachschütten und würzen.


Wenn die Nudeln al dente sind, Wasser abgiessen und mit dem Gemüse verühren. Auf Teller verteilen, Käse drüber reiben und geniessen :)





Schmeckt besonders gut draussen nach körperlicher Anstrengung ;)

Achja und Nachtisch gabs ja auch noch :)




Donnerstag, 2. August 2012

Es regnet Torte




Zumindest bei mir zur Zeit.
In meinem Umfeld heiratet es grad sehr und deswegen steht diese Woche schon wieder eine Hochzeitstorte an. Oder besser gesagt hat angestanden.
Sie steht nämlich jetzt gechillt in meinem Kühlschrank.

Ich gebe zu ein bißchen gekämpft habe ich mit diesem Stück und bin auch nicht hundertpro zufrieden.
Das einzige womit ich wirklich zufrieden bin diesmal sind die Blüten.
Am Anfang war ich sehr skeptisch ob ich es schaffe den Farbverlauf hin zu kriegen. Aber dank Puderfarbe hats geklappt :) Hurra!!!:)

Hier das Ergebnis




Habe vielleicht ein paar hilfreiche Dinge herausgefunden wie man bei dieser Hitze unfallfrei Torten herstellt.
Wichtig natürlich immer sobald als möglich zurück in die Kühlung.
Wenn aber einmal der Fondant drauf ist und man dann wie ich gefühlte 50 000 Knöpfchen an der Torte befestigen muss, schwitzt der Fondant schon mal ganz gern bei dieser Hitze.
Ich hab mir deswegen einen Tischventilator auf den Tisch gestellt und die Torte damit sanft belüftet. Scheint ihr gefallen zu haben ;)

So nun gehts aber erstmal in den Urlaub.
Wir machen Kanuurlaub in Schweden.
Werde mich bemühen mal unseren Speiseplan festzuhalten und euch dann sobald Netz vorhanden ist über die Outdoor-Küche informieren :)

Frohes Schwitzen! :)

Nachtrag:
Hab ganz vergessen was zum Inhalt zu schreiben.
Also von oben nach unten
Sachertorte nach Oma Buchholtz, laktosefrei
Raffaelo-Himbeer-Torte
Baileyskuchen gefüllt mit Nougatsahne und Marzipanbuttercreme

Geschenke aus der Küche


Bei der Tortenproduktion fällt schon mal der eine oder andere Krümel ab.
Da ich ja ungern Essen verkommen lasse, sammel ich die brav und mach daraus noch etwas schönes.

Natürlich kann man daraus die hippen Cakepops machen....is mir aber manchmal einfach zu aufwendig mit dem Stil und tralala....ich mach daraus einfach Cake Balls :)

     

Man nehme die übriggebliebenen Krümel und verkrümmele sie ganz gleichmäßig.Dazu die restliche Ganache (Schokosahne) und man kann dann nach belieben noch einen Schuß Rum oder Baileys hinzutun.
Bei mir sind sie diesmal alkoholfrei geblieben. Ich habe noch etwas Aprikosenmarmelade dazu gegeben.
Das ganze verkneten. Es sollte eine Konsistenz ergeben mit der man Bällchen formen kann.
Falls es zu flüssig geworden ist und man keine Kuchenkrümel mehr hat kann man sich auch ein paar gemahlene Nüsse rösten und dazu geben. Schmeckt seeeeehr lecker!
Danach müssen die Bällchen erstmal auf einem Teller in den Kühlschrank. Nachdem sie fest sind kann man sie entweder in flüssige Schokolade tunken oder man wälzt sie in Kakao, Kokosraspeln oder gemahlenen Mandeln.

Viel Spaß beim matschen ;)

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