"Leben ist das was passiert, während man die Zukunft plant"

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Frische Brötchen für das Sonntagsbrunchen

Der Duft von frisch gebackenen geht durch die Wohnung. Kaffeeduft gesellt sich dazu.
Ein Blick in den Ofen und man sieht die knusprigen Brötchen und freut sich schon gleich in eins zu beißen :)
Es gibt nix besseres.



Vergesst Aufbackbrötchen...ihr bekommt heute zwei Rezepte die sich ohne viel Aufwand nachmachen lassen. Nein dafür braucht ihr nicht um 5 Uhr aufstehen.



Mein absoluter Favorit....
Schneebrötchen vom Plötzblog

Ihr findet sie hier
Ich hab es nur leicht abgewandelt. Entweder Volkornweizenmehl  u Dinkelmehl oder halb Vollkornweizen halb normal...es klappt natürlich auch normales Weißmehl;)
Beides klappt wunderbar.

Für 4 Brötchen:

290g Mehl (s.o.)
200g Wasser
6g Salz
1,5 g Hefe (ich hab bis jetzt immer Trockenhefe genommen)
15g Olivenöl

Am Abend vorher alle Zutaten außer dem Öl 5 Minuten auf niedrigster und 3 Minuten auf zweiter Stufe zu einem weichen Teig kneten. Das Öl zugeben und weitere 2 Minuten auf zweiter Stufe kneten.

Den Teig 1 Stunde bei Zimmertemperatur zur Gare stellen. Dabei alle 20 Minuten einmal falten. Das heisst ihr klappt von allen vier Seiten nacheinander den Teig einmal zur Mitte hin um. So als wenn man ein Blatt Papier in der Mitte faltet und dann nochmal und dann nochmal und dann nochmal.
Den Teig für ca. 12 Stunden bei 10°C abgedeckt gehen lassen (Kühlschrank)

Am nächsten Morgen nehmt ihr in dann einfach raus, 
 vorsichtig auf eine gut bemehlte Arbeitsplatte geben und 4 Teiglinge abstechen.

Die Teiglinge bemehlen und dann auf ein Blech mit Backpapier noch etwas in Form schieben.


Bei 240°C 20-25 Minuten mit Dampf backen.
Ich stelle für den Dampf immer eine Schüssel Wasser unten in den Ofen und verschütte zusätzlich noch ca eine Tasse Wasser auf den Backofenboden. Brötchen dann sofort rein und schnell Tür zu damit der Dampf drin bleibt.

Schaut zwischendurch mal rein (jeder Ofen ist anders)...Falls sie euch zu dunkel werden, könnt ihr Backpapier oder Alufolie drüberlegen.
Fertig sind sie, wenn Sie von unten geklopft hohl klingen.

Guten Appetit! :)
Das zweite Rezept folgt dann in Kürze :)


Samstag, 15. Dezember 2012

Fracht sicher angekommen

Trotz vieler Zweifel und Sorgen, das Törtchen vom letzten Post ist heil am Bestimmungsort angekommen :)

Ich habe netterweise die Bilder bekommen und bin begeistert wie gut das alles geklappt hat.
Aber schaut selbst :

                          
sieht alles noch gut verpackt aus....



die Blüten haben trotz Küchenpapier und Alu Rüttelschutz etwas gelitten, konnten aber wieder gefixt werden :)


Das sieht doch recht ordentlich aus...



bis auf ein paar Perlchen verrutscht, nix weiter passiert





Und so sieht sie nun zusammengesetzt aus :)
Also Mission Verschicken erfolgreich durchgeführt :o)

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Eine Torte geht auf Reise

Wie Aufregend.....:)
Ich verschicke meine erste Torte.











Wie es dazu kam:
Meine Freundin hatte Hochzeitstag und wünschte sich ein Törtchen. Leider konnte ich selbst nicht zu ihr fahren und damit war die Idee geboren es zu verschicken.

Ein bißchen Angst hatte/hab ich schon wie es wohl dort ankommt.
So sah es auf jedenfall aus bevor es auf große Reise ging



Drin ist ist eine Marzipan-Schicht-Torte von Chefkoch. Die muss mindestens ne Woche durchziehen und ich hatte es sogar mal 3 Wochen getestet, da war sie immer noch yummieee.
Sie wird relativ fest, was fürs Verschicken ja auch wieder von Vorteil ist.
Eingedeckt ist sie mit Schokoladenfondant schwarz eingefärbt.
Die grauen und gelben Blümchen und Perlen passen genau zum Dekokonzept der Hochzeitstagfeier.
Gemacht hab ich die Blümchen in dem ich auf Zahnstochern ein Bällchen setzte, drumherum angetrocknete Blütenblätter setzte und dann mit Strasssteinchen das Bällchen bedeckt.

Zum Verschicken hab ich die Blümchen allerdings alle wieder abgenommen (das ging ganz gut wegen der Zahnstocher).



Ich hatte noch etwas Schaumstoff da, womit ich die Torte komplett abgedeckt habe.
Danach gings in einen Karton wo sie dann haargenau reinpasste.



So konnte sie nicht hin und her rutschen und war durch den Schaumstoff noch gepolstert.
Diesen Karton hab ich dann mit den Blüten die ich in ein Döschen mit Küchenpapier und Alu eingepackt hatte, in einen größeren gepolsterten Karton getan.

                              


Ich hab alles mögliche als Stopfmaterial benutzt. Eierkartons, Papier, Styropor, Servierten.
Damit war der Karton und die Dose von allen seiten gesichert gegen hin und her schlagen und hoffentlich auch genug gepolstert. Oben drauf hab ich noch einen alten Karton gefunden der exact drauf passte und somit von oben auch noch mal schüttel- und stoßfest machte.

Danach gings auf große Reise



Ich kontrolliere nun ständig bei DHL die Sendungsverfolgung und bin gespannt ob sie so ankommt wie sie hier auf große Reise ging :)

Donnerstag, 29. November 2012

Umrechungstabelle

Superpraktischer Fund...und damit ich ihn nicht "verlege" merk ich ihn mir hier :) Gefunden habe ich ihn hier: http://www.everest.co.uk/products/kitchens/kitchen-cheat-sheet/

Mittwoch, 28. November 2012

Mein neuer Bewohner im Kühlschrank

Ja ihr habt richtig gelesen :)
Ich habe einen Kühlschrankbewohner und ich mag ihn.
Er lebt jetzt seid ein paar Wochen dort und wir haben viel Spaß!

Darf ich vorstellen:



Sauerteig ist sein Name.

Daraus kann man herrlich leckeres Brot zaubern.

Allein dieser Duft mmmmhhh
Das kennt ihr ja schon vom letzten Brot;)
Aber da ja dasselbe immer langweilig ist hab ich mal wieder was anderes getestet und bin B.E.G.E.I.S.T.E.R.T.

Nun gut...angefangen hat alles mit meinem neuen Freund.
Ich habe mir fürs allererste Mal einen Sauerteig aus dem Supermarkt gekauft.
Danach hab ich allerdings einfach immer wieder etwas von dem aufgesetzten zurückbehalten und nun lebt er wie gesagt in meinem Kühlschrank.

Diesmal habe ich dieses Rezept vom Plötzblog versucht.

Rustikales Weißbrot:

gesäuerter Vorteig:
150g  Weizenmehl (ich nehm das ganz normale Mehl)
50g    Weizenvollkornmehl (zB vom dm)
50g    Roggenvollkornmehl
150g  Wasser
5g       Salz
ca.10g Anstellgut (ich nehm einfach ohne Abzuwiegen das was ich vom letzten Mal aufbehalten hab. Meist ist das mehr als 10g. Fürs erste Mal könnt ihr Sauerteig kaufen oder selbst machen, das wird hier erklärt)

Das ganze gut verkneten und 12 Stunden in einem warmen Raum (bei mir bleibts einfach in der Küche stehen) abgedeckt reifen lassen.

Hauptteig:
250g Weizenmehl (hier nehm ich gern auch halb Weißmehl halb Vollkornmehl oder mische auch gern mal
                            was anderes drunter für einen anderen Geschmack....zB Dinkel oder Roggen)
195g Wasser
5g      Salz
1g      Trockenhefe
gesäuerter Vorteig

Alles zusammen 10-15 Min gut verkneten. Dann den Teig 2,5 Stunden gehen lassen und in der Zeit 2x falten.

Falten bedeutet mit einer bemehlten Hand den Teig einmal von jeder Seite anheben und zur anderen Seite klappen. Als wenn man ein Taschentuch von jeder Seite einmal halbiert faltet.
Das ganze also 2x in der Gehzeit.

Nach der Zeit einen schönen Laib formen. Ich nehm da am liebsten meinen Tortenring stell ihn mir auf die gewünschte Größe ein und platziere meinen Laib dort rein. Dann kann er nicht so in die Breite fliessen.
Nochmal 1,5 Stunden gehen lassen.
Dann den Teig nach belieben mit einem scharfen Messer einschneiden und in den vorgeheizten Ofen (250°) schieben.
Ordentlich Dampf machen in dem man ne Tasse Wasser auf dem Backofenboden schüttet und noch ein paar Mal mit nem Wassersprüher in den heissen Ofen sprüht. Sofort Tür zu und backen lassen. Nach 15 Min auf 180° zurückdrehen und nochmal 35 Minuten backen lassen.

Eigentlich erkennt man schon ganz gut das es durch ist. Zur Sicherheit aber nochmal die Klopfprobe an der Unterseite machen. Klingt es hohl ist es durch.



           

Yummyummyumm. Mindestens so gut wie vom Bäcker ;)
Versuchts einfach mal!

Sonntag, 18. November 2012

Die Kraft im Saft







Leider hats mich erwischt.
Ich liege mit ner fetten Erkältung im Bett :(
Voll doof!
Das einzig Gute....ich komm mal wieder zum Posten.

Trotz gesunder Ernährung und Säfte hat es mich schon wieder erwischt.
Und Säfte ist jetzt mein Stichwort....ich wollt euch von unserem Entsafter erzählen....oder besser gesagt von dem was er fabriziert.
Ich bin echt begeistert!

                              


Hier nun ein paar meiner beliebtesten Rezepte.
Wie ihr oben sehen könnt geht natürlich einfach ein bunter Obstsaft und wird herrlich lecker.

Da ich bei Gemüsesäften oft die Nase rümpfe musste ich ein bißchen suchen um was schmackhaftes für mich zu finden. Aber dieser hier ist echt lecker:


Spinat, Birne, Fenchel, Apfel
Lecker und ein Fitmacher.

ABER der ultimative Fitmacher ist dieser hier....



Grünkohl, Limette (wenns Bio ist auch gern mit ganzer Schale), Orange, Ananas, Apfel

Ich sage euch...danach steht jedes Red Bull in der Ecke.
Den Grünkohl schmeckt man kaum raus, aber der gibt Power wie der Spinat bei  Popeye.
Oft habe ich mit Müdigkeit oder Energielosigkeit (gibts das Wort?) zu kämpfen. Manchmal sogar tagsüber Angst vor Sekundenschlaf am Lenkrad.
Wenn ich mir Mittags so nen Saft mache bin ich fit wie ein Turnschuh bis Abends um 22 Uhr.
Es ist der Knaller. Und das ohne böse Taurine und andere Gifte.

Mitnehmen lassen sich die Säfte auch ganz Prima. Allerdings sollten sie kühl (was zur Zeit ja kein Thema ist....ansonsten Kühltasche/Akku) und Lichtgeschützt (Lichtundurchlässige Flasche oder Flasche in ner Tasche oder Flasche mit Alu einwickeln) sein.
Auch nach 6 Stunden sollten sie ausgetrunken sein, denn sie verlieren ihre Vitamine. Schlecht werden sie dann allerdings noch nicht. Habe auch schon Reste von meinen Säften danach getrunken.
Beeren Smoothie, Spinat/Fenchelsaft

                       

Also...falls ihr noch nen Entsafter irgendwo im Keller stehen habt. Entstaubt ihn und probierts mal aus. Es lohnt sich!

Frohes Saften:)

Freitag, 9. November 2012

Iss dein Gemüse

Eigentlich hatte ich nie ein Problem damit. Aber Rosenkohl konnt ich als Kind sowas von gar nicht ab.
Aber man wird ja erwachsen und gibt den kleinen runden Bällchen nochmal ne Chance.
Nun gut....richtig dicke Freunde sind wir immer noch nicht, aber sie haben mir trotzdem ganz gut geschmeckt  :)
Hier mein nächstes veganes Rezept von dieser Woche:



Möhren-Kartoffel Stampf mit gerösteten Zwiebeln und Rosenkohl (blanchiert und in Öl mit Salz u Pfeffer geschwenkt).

Dafür brauchts kein Rezept, oder? ;)

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