"Leben ist das was passiert, während man die Zukunft plant"

Samstag, 10. August 2013

Ta daaaa....der Eiffelturm

 
  
 
 
 
 
 
 
"Kannst du mir eine Torte zu unserem Hochzeitstag machen?" wurde ich von meiner Schwägerin gefragt...
"Aber sicher! Wie soll sie denn aussehen?"
"Irgendwas mit Frankreich"
"Ok...Eiffelturm"

Und damit hab ich mir was "eingebrockt" ;)
Aber da ich die Herausforderung liebe....
Es wurde also erstmal gegoogelt. Tutorials gibt es nur wenige.
Aber ich hab mir aus den verschiedenen Eiffel Tower Cakes was zusammengebastelt.



Die richtigen Maße mussten natürlich her. Es sollte ja nicht unproportional aussehen.

Meins ist jetzt im Maßstab 1:1,5....zumindest so ungefähr....:D

Zuerst habe ein 2-faches Rezept Schokokuchen gebacken und Schokoganache hergestellt.
Dann wurde gestapelt. Da meine Schwägerin Himbeeren liebt kam noch eine Himbeerfüllung rein.
Da ich ja aus Erfahrung lerne und mir bei den letzten Malen Fruchtfüllung nicht so stabil gelungen ist, habe ich diesmal was anderes probiert.
Ich habe auf meinen Tortenboden einen Rand aus Schokoganache gespritzt und dann die aufgetauten Himbeeren mit Tortenguss in dieses hübsche Bettchen gefüllt. Auskühlen lassen und dann kann die nächste Schicht drauf.
 

Quasi jede der drei Etagen des Eiffelturm Kuchen sind mit Himbeeren gefüllt. Die Schichten dazwischen sind einfach aus Schokoganache.
 
 
 



Die ungefähre Form des Turms sollte schon beim Stapeln berücksichtigt werden.
Genauer kann man dann noch beim einschmieren mit Ganache nachformen.



Und dann kommt der schwierige Part...wie deckt man so ne Form mit Fondant ein. Ich dachte ich versuch es mal auf die übliche Methode....von oben drüberschmeissen. Denkst.....der Fondant reisst.
Also hab ich Etage für Etage...Seite für Seite eingedeckt.



Wegen dem Spritzmuster was dann noch drauf kommt ist es nicht ganz so schlimm, wenn Ränder oder Nähte zu sehen sind.



Das Spritzen hat viel Spaß gemacht auch wenn ich echt noch was üben müsste. Bin immer so zittrig.

Aber im gesamten bin ich recht zufrieden :)


Mittwoch, 7. August 2013

Time runs by....

 
...wow und schon haben wir August.

2 Monate nicht gebloggt. Wahnsinn. Irgendwie war so viel los.
Zwischendrin waren wir noch eine Woche paddeln. :) Dafür hab ich mal was neues ausprobiert.
Normalerweise nehmen wir uns für tagsüber immer Cornys mit....aber da wir mehr und mehr Abstand nehmen von den verarbeiteten Lebensmitteln...vor allem denen mit vielen Zusätzen...wollte ich sie diesmal selber machen.

Wenn ich gewusst hätte wie pupieinfach das ist hätte ich das schon eher gemacht.




Hier das Rezept für Super-Yummi-leckere-gesunde Granola-Bars
zu Deutsch....Müsliriegel :)

ergibt ca 15 Stück

250 g Haferflocken
40g Sonnenblumenkerne
85 g gehackte Mandeln
20g Erdnüsse
40g Weizenkleie

170g Honig
20 g braunen Zucker
25g Butter
2 Msp gemahlene Vanille
1 1/2 EL Erdnussbutter
1/2 TL Salz
180g getrocknete Früchte (Cranberries, Sultaninen...)

Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Nüsse und Weizenkleie im vorgeheizten Ofen auf 170° für 15 Minuten rösten.
Zwischendrin immer mal wieder wenden/umrühren.

Eine Auflauf- oder eckige Backform (ca 20/35 cm) gut einfetten.

Den Honig mit dem Zucker, der Vanille, der Butter und dem Salz auf mittlerer Hitze schmelzen lassen bis alles eine homogene Masse ergibt.

Sobald das Rösten im Ofen fertig ist, die Kerne und Flocken rausnehmen und den Ofen auf 150° runter drehen.
Nun sämtliche Zutaten gut miteinander verrühren und in die gefettete Form geben. Gut andrücken. Am besten dazu etwas flaches nehmen um eine schöne grade Fläche zu kriegen.
Das Ganze dann für 25 Minuten bei 150° Backen.
Danach komplett auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form holen.
Nun kann man es in Riegeln ganz nach Wunsch schneiden.

Sehr sehr lecker :)
Hält sich übrigens mindestens 1-2 Wochen....wenn es überhaupt so lange überlebt :D

Dienstag, 18. Juni 2013

Kamera-Torte

oder der Trend geht zur Zweitkamera ;)

 


 

 
 


Anlässlich eines Fotoshootings habe ich der netten Fotografin ein Törtchen gebacken :)
Ich wusste das sie mit Canon fotografiert. Deswegen hab ich mir dann die Canon Seite mal genauer angesehen.
Zu Hause habe ich nämlich meine alte Nikon. Aber die half mir da nicht weiter.

Angefangen wurde aber natürlich wie immer mit backen und stapeln.






Leider bin ich einfach zu schusselig! Ich war danach so vertieft in die Torte das ich weitere Fotos vergessen hab :(
Aber hier das Endergebnis :)












































































Die Fotografin kann ich übrigens nur empfehlen! Total entspannt und mit Spaß bei der Sache:)
http://www.dtews.fotograf.de/
Schaut doch mal bei ihr vorbei!

Dienstag, 21. Mai 2013

Sonntagsmenü - Es wurd auch mal wieder Zeit

Eigentlich liegt das schon total lange hier und will gepostet werden.
Aber ich bin einfach noch nicht dazu gekommen.

Ist echt schon einige Wochen her das ich das gekocht habe .... aber lecker wars :) Daran kann ich mich noch erinnern :)

Es gab

Petersilienwurzel-Süppchen
****
Hähnchenbrust mit Brombeer-Rosmarin-Soße, Herzoginkartoffeln und Salat
****
Cherry-Pie
Empfehlen kann ich vor allem die Vor- und Nachspeise.
Dieses Süppchen.....himmlisch :)
 
Hierzu dann auch mal direkt das Rezept (gefunden bei CK)
Petersilienwurzel-Süppchen
für 4 Personen als Vorspeise
 
1 große Petersilienwurzel (es darf auch etwas mehr sein ;) )
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Butter
1 EL Mehr
1 TL Essig
400ml Geflügelfond od Gemüsebrühe
1 Becher Sahne
etwas Salz und weißen Pfeffer
 
1 Handvoll frischen Spinat
1/2 Becher Sahne
etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Zwiebel in Butter andünsten, dann mit Mehl bestäuben und mit dem Fond/Brühe und Essig ablöschen.
Geschälte und kleingeschnittene Petersilienwurzel und Knoblauch dazugeben und weichdünsten. Sahne dazu, würzen und mixen. Dann nochmal einköcheln lassen.

Den Spinat in der Sahne kurz blanchieren. Würzen, Aufschäumen und einköcheln lassen.

Vor dem Servieren Süppchen und Spinatschaum noch mal aufmixen und in Teller füllen.
Wenn man den Spinatschaum mittig in den Teller auf die Suppe gibt und mit einem Spieß durchfährt, ergeben sich hübsche Muster.

Das mit dem frittierten Spinat erwähne ich hier nicht weiter....ist bei mir in die Hose gegangen.A

Aber die Suppe war köstlich.

Nun zur Hauptspeise
 



Hier verlinke ich einfach mal das Rezept von ninas-kleiner-food-blog

Mir hat es  nicht so toll geschmeckt. Herzoginkartoffeln waren von CK und auch schon optimierungsbedürftig :-/

Die  Nachspeise war superlecker, allerdings ist mir da ein ganz ganz dummer Fehler unterlaufen, weswegen ich es nicht fotografiert habe :(
Ausgesehen hat mein Cherry-Pie genau so wie bei Sarah.

Ich hatte ihn also schon fertig und wollte ihn vor dem Essen nur noch mal im warmen Ofen kurz anwärmen. Dachte der Ofen wäre aus und machte mir weiter keine Gedanken bis sich ein Duft an unseren Tisch drängte der mich daran erinnerte das ich den Ofen wohl dooch nicht ausgestellt hatte :(

Somit war mein Pie nicht mehr wirklich dekorativ. Aber glücklicherweise trotzdem noch lecker :)

Also alles in allem doch noch ein gelungenes Sonntagsmenü, wenn auch mit kleinen Pannen :)

Dienstag, 30. April 2013

Nähtörtchen

 


Einer lieben Freundin musste ich unbedingt mal "Danke" sagen.
Also was liegt da näher als ihr ein kleines Törtchen zu machen.

Passend zu ihrem Hobby habe ich es mit ein paar Nähutensilien dekoriert :)





Die Nadeln, Knöpfe und Garnrollen sind aus Modellierfondant.
Der Faden ist Royal Icing und eingedeckt ist sie mit Rollfondant.
Drunter versteckt sich eine Milchmädchentorte.

Ich wollte dem Stoff der über die Torte fällt etwas Struktur geben. In Ermangelung einer Strukturmatte habe ich ihn kurzerhand über meinen Tischläufer ausgerollt und siehe da....so hatte ich einen wunderbaren Cordstoff :)

Auch bei den Knöpfen war etwas Erfindungsgeist gefragt, denn ich habe nicht sehr viele kleine runde Ausstecher. Also habe ich für die ganz kleinen Knöpfe einen Kugelschreiber auseinander geschraubt und damit ausgestochen. Das gibt süße kleine Hemdknöpfe. :)

Sonntag, 28. April 2013

Bernd das Brot

hihi....nein es sieht nur ähnlich aus ;)



Habe wiedermal einen tollen Blog übers Brotbacken gefunden. Schaut doch mal bei www.Ketex.de vorbei. Echt schöner Blog. Alles gut erklärt und mein erstes Ergebnis ist Wahnsinn.

Wollte unheimlich gern mal so nen richtig fluffiges leckeres Weißbrot hinkriegen. Aber so das die Kruste nicht so hart ist undso.
Also habe ich mich für das Golden-Toast-Rezept entschieden.

Ich bin B.E.G.E.I.S.T.E.R.T. Fluffig, Lecker.....mmmmmhhhhh
Das müsst ihr ausprobieren!



Hier das Rezept nochmal leicht abgewandelt weil ich ein paar Zutaten nicht hatte:

Buttertoast

Salz-/Hefe-Gemisch:

9g Salz
50 ml Wasser
ca 3g Trockenhefe

Das ganze verrühren und min. 30 Min. stehenlassen. Kann bis zu 20 Stunden stehengelassen werden.
Bei stand es einfach über Nacht.



Hauptteig:

Salz-/Hefe-Gemisch
500g Weizenmehl
10g Zucker
10g Speisestärke
250g Milch
30g Butter

Alles ausser die Butter ca. 12 Minuten mit der Küchenmaschine verkneten. Das ist ein sehr fester Teig weswegen ich in Sorge um meine Küchenmaschine noch etwas Milch zugegeben habe und zum Schluss mit der Hand weitergeknetet habe.
Zum Schluss die Butter noch mal 3 Minuten unterkneten. Keine Sorge das geht...am Anfang is es etwas glitschig, aber das funktioniert trotzdem.

Nun müsst ihr den Teig rundwirken....so heisst das im Fachjargon :)
Nachdem was ich rausgefunden habe bedeutet es ihn von hinten leicht über die Arbeitsfläche zu sich hinschiebt, so dass es eine schöne runde Kugel gibt. Das am besten mehrere Male. Der Teig zieht sich dann so über sich selbst. Ich vermute das diese Technik bewirkt das er so fluffig wird.


 
 







Diese Kugel packt ihr in eine Schüssel, Plastikfolie drüber und 2-3 Stunden gehen lassen. Ich nehm das bei meinen Broten immer nicht so genau und lass sie auch schon mal etwas länger stehen. Aber wie ich gelesen habe kann man es wohl auch übertreiben. Das nennt sich dann Übergare und der Teig ist kaputt und geht nicht mehr auf im Ofen.
Also nen Stündchen oder 2 mehr schadet nicht, aber übertreibts nicht ;)

Wenn der Teig dann doppelt so groß ist nach der Gehzeit muss er gestretcht und gefaltet werden. Das geht so:

Teig auseinanderziehen


Dann falten, entweder von halbieren und nochmal halbieren oder von unten und oben zur Mitte hin falten und dann nochmal zusammenklappen.


 
 
 Dann von rechts und links gedrittelt zusammenfalten wie ein Handtuch.
 
 
 

 Danach wieder rundwirken wie oben beschrieben. Diese Kugel etwas länglich formen und dann in eine Kastenform (ich besitze keine Toastbrotform) setzen. Ich hatte die Form mit Backpapier ausgelegt um das Brot einfacher wieder rauszukriegen.
Wieder Folie oder Tüte drüber und nochmal 2 Stunden gehen lassen...der Profi sagt dazu wohl "zur Gare stellen".

Dann bei 190° 45 Minuten backen. Immer wieder mal die Backofenwände mit einer Wasserspritze (Blumenspritze) ansprühen, damit im Ofen Dampf entsteht. (Schwaden heisst das wohl)

Brot rausnehmen, aus der Form kippen und unten gegen klopfen.....klingt es hohl, ist es durch. Auskühlen lassen bevor ihr es anschneidet.

Guten Appetit!

Würde mich freuen wenn es jemand versucht und mir in einem Kommentar erzählt wie es geklappt hat :)

Freitag, 26. April 2013

Schokotorte

Ja ja ich weiß.....schon lange wollte ich diese Schokotorte hier posten....immer wieder hab ichs verpeilt.
Aber nun komm ich endlich dazu.
Gefunden habe ich das Rezept hier. Ein toller Blog. Allerdings auf englisch.
Deswegen gebe ich das Rezept hier jetzt nochmal auf Deutsch und in meiner Version wieder :)



540g Zucker (ich weiß es ist ein amerikanisches Rezept ;) )
5g Salz
70g Kakao
1 TL Backpulver
200 ml kochendes Wasser
240 ml Pflanzenöl
1 Messerspitze gemahlene Vanille
40 ml Espresso
220g Mehl
4 Eigelb
2 Eier
150 ml Buttermilch

Zucker, Salz, Vanille, Kakao und Backpulver in einem Topf verrühren und dann das kochende Wasser dazugeben. Dann auf dem Herd unter ständigem Rühren einmal kurz aufkochen lassen.
Vom Herd nehmen. Espresso dazu schütten und verrühren und 10 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten abmessen und dann die Schokomasse in die Rührschüssel schütten. Öl dazugeben verrühren, Mehl dazugeben verrühren und dann mit wenigem Rühren die Eigelbe und Eier unterrühren. Zum Schluss die Buttermilch kurz unterrühren.

Das ganze im vorgeheizten auf 175° 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe!!!

Füllen kann man es zB mit Schokosahne oder Mousse au chocolat.

Mein Törtchen sah dann am Schluss so aus.

 

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